Kontakt

Kontakt

17.11.2025 Ehrungen

Zwei DGG-Preise für Gefäßchirurgen

Deutsche, Österreichische und Schweizerische Gesellschaften für Gefäßchirurgie

(v.l.) Dr. Moritz Wegner und Ravan Mammadov, Fotos: Michael Wodak

Bei der 11. Dreiländertagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Gefäßchirurgie Ende Oktober in Luzern sind gleich zwei Mediziner der Uniklinik Köln ausgezeichnet worden. Dr. Moritz Wegner, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Gefäßchirurgie, erhielt den Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG). Assistenzarzt Ravan Mammadov aus derselben Klinik gewann den Aortic Triathlon 2025, einen praxisorientierten Nachwuchswettbewerb der DGG. Beide Auszeichnungen würdigen herausragende wissenschaftliche und praktische Leistungen in der Gefäßchirurgie.

Wissenschaftspreis der DGG für Dr. Moritz Wegner

Dr. Wegner ist für seine Forschungsarbeit „The Characterization of Polymers That Mimic the Aortic Wall's Mechanical Properties and Their Suitability for Use in the 3D Printing of Aortic Phantoms“ geehrt worden. In der Studie untersuchte er gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln acht verschiedene Polymere auf ihre Eignung für den 3D-Druck realitätsnaher Aortenmodelle. Drei Materialien zeigten vergleichbare mechanische Eigenschaften wie natürliches Aortengewebe und können künftig für die Ausbildung, Simulation und präoperative Planung in der Gefäßchirurgie genutzt werden. Das Nachfolgeprojekt befasst sich mit der Entwicklung eines Perfusionsmodells der Aorta. Der Wissenschaftspreis der DGG ist mit 4.000 Euro dotiert und wird jährlich für herausragende experimentelle oder klinische Forschung vergeben.

Aortic Triathlon 2025: Erster Platz für Ravan Mammadov

Ravan Mammadov gewann den praxisorientierten Wettbewerb „Aortic Triathlon 2025“, der im Rahmen des Jungen Forums „EVST meets Junge Foren“ während der Dreiländertagung in Luzern stattfand. In drei Stationen – Carotis-TEA am Modell, iliakale Stent-PTA und EVAR-Implantation am Simulator – wurden technisches Können, klinisches Wissen und Teamarbeit geprüft. Der Assistenzarzt erzielte die höchste Gesamtwertung und sicherte sich damit den ersten Platz. Als Preis erhielt er eine Einladung zum 40th Annual Meeting der European Society for Vascular Surgery (ESVS) 2026 in Belgrad, inklusive Übernahme von Reise- und Unterkunftskosten. Mit dem Wettbewerb möchte die DGG gezielt den fachlichen Austausch und die praktische Ausbildung des chirurgischen Nachwuchses fördern.