04.06.2018
Fachgesellschaft

Jahrestagung Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin

Experten treffen sich in Bonn

Jahrestagung Gefäßmedizin, Foto: Uniklinik Köln
Jahrestagung Gefäßmedizin, Foto: Uniklinik Köln

Unter dem Motto „Evidence-based Gefäßmedizin personalisiert“ treffen sich vom 17. bis 20. Oktober 2018 die in der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin versammelten Gefäß-Experten zu ihrer 34. Jahrestagung in Bonn – in diesem Jahr organisiert durch das Team des Kongresspräsidenten Univ.-Prof. Dr. Jan Brunkwall, Direktor der Gefäßchirurgie an der Uniklinik Köln.

Das Motto soll die die Kunst des Arztes in der Festlegung der Therapie für den einzelnen Patienten hervorzuheben. In wenigen anderen Fächern gibt es so zahlreiche Studien und so viel Studienmaterial, auf dem die Therapieentscheidung beruht. In den letzten 20 Jahren sind wichtige Studienergebnisse im gefäßmedizinischen Bereich besonders in den drei großen Gebieten Carotisstenose, Bauchaortenaneurysma sowie pAVK entstanden.

Da für die meisten Studien strenge Einschlusskriterien vorliegen, wird nur jeder zehnte bis jeder zwanzigste Patient, der für eine Studie aufgrund seiner Erkrankung geeignet wäre, tatsächlich auch eingeschlossen. In der täglichen Praxis müssen diese Daten auf eine große Patientenzahl übertragen werden. Ob dadurch die gleichen guten Ergebnisse erzielt werden können, zeigen die Register. Aus diesem Grund sind die prospektiv randomisierten Studien eine sehr wichtige Basis, welche die Registerstudien komplettieren.

Die Kunst des Arztes machen daher nicht nur die handwerklichen Fähigkeiten alleine aus, sondern es gilt auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse zusätzlich zum Wunsch des einzelnen Patienten zu berücksichtigen.

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